Adventskalender für psychiatrische Abteilungen dank Geld aus dem Sol og Strand-Fonds
Auch wenn es bis Dezember noch eine Weile dauert, ist der Verein PakkekalenderAUH bereits mit den Vorbereitungen für den traditionellen Adventskalender beschäftigt, der den Patienten der psychiatrischen Abteilungen des Universitätskrankenhauses Aarhus Weihnachtsfreude bereitet.
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10.000 DKK
2024
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Der Verein Adventskalender AUH
Und die Nachricht, dass der Fonds „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld das Projekt mit 10.000 Kronen unterstützt hat, sorgt bei dem Verein für große Freude.
„Wir sind sehr dankbar – mit dieser Spende können wir Süßigkeiten und Knabbereien für die vielen Geschenktüten kaufen, die wir vorbereiten müssen“, erzählt Susanne Holgaard, Mutter der 45-jährigen Tina Kvist, die die Initiative für den Verein ins Leben gerufen hat.
Die Tochter, die mehrere Diagnosen und psychische Probleme hat, ist seit ihrem 18. Lebensjahr krank – und wurde mehrfach in die Psychiatrie eingewiesen – und ist es auch derzeit.
Eines der Male, als sie im Krankenhaus war, war Heiligabend, was Tina Kvist auf die Idee brachte, dass man doch etwas tun könnte, um in dieser traurigen Zeit Weihnachtsfreude zu verbreiten.
„Mein Mann und ich haben beschlossen, Tina bei der Umsetzung des Projekts zu helfen, weil es eine gute Initiative ist, die vielen Menschen Freude bereitet“, erzählt Susanne Holgaard.
Im Jahr 2017 wurden die ersten Kalender hergestellt, und im Jahr 2022 wurde der Verein PakkekalenderAUH gegründet. Der Verein hat sich mit 110 strickbegeisterten Frauen und einem einzigen Mann zusammengetan, die freiwillig unter anderem Socken, Mützen, Schals usw. stricken. Ansonsten bestehen die Pakete aus Weihnachtsleckereien, Spielen, Schreibwaren, Hygieneartikeln – unter anderem sind immer Zahnbürste und Zahnpasta in der Tüte.
„Viele werden ins Krankenhaus eingeliefert, ohne für einen Aufenthalt gepackt zu haben, weshalb Produkte für die Körperpflege sehr gefragt sind“, sagt Susanne Holgaard.
Es müssen insgesamt 240 Kalendergeschenke für zehn Kalender hergestellt werden, die an zehn psychiatrische Abteilungen verteilt werden. Im Rahmen der morgendlichen oder abendlichen Besprechung der Abteilung wird unter den Anwesenden eine Verlosung durchgeführt.
Es stehen einige arbeitsreiche Monate bevor, bevor die Adventskalender im November an die psychiatrischen Abteilungen übergeben werden. Während Susanne und ihr Mann die Geschenke einpacken, sorgt ihre Tochter dafür, dass sich unter den Geschenken nichts befindet, womit sich die Patienten verletzen könnten.
„Ich kann sehen, wie sie neue Energie tankt, selbst wenn sie völlig am Boden ist. Es gibt sehr viele Menschen, die ihre Bemühungen schätzen, und das bedeutet ihr sehr viel. Indem sie anderen hilft, hilft sie sich selbst“, sagt Susanne Holgaard.