Alte aarhusianske Sommertradition lebt mit Unterstützung von Sonne und Strand weiter
Musik, Spiel und Gemeinschaft werden wieder den Park des MarselisborgCentret füllen, wenn die Parkunterhaltung zurückkehrt. Dies geschieht unter anderem mit einer Spende von 30.000 Kronen von Sonne und Strand Fonden durch Margit und Kjeld.
ZUGEWIESEN
Verein Grüne Begegnungsstätten: 30.000 kr.
2026
Die Spende trägt dazu bei, dass der Verein Grüne Begegnungsstätten an fünf Freitagen in den Sommerferien der Schulen Kinder, Familien, Senioren und andere Bürger zu Musik, kreativen Aktivitäten und gemütlichem Beisammensein in der grünen Umgebung des Parks einladen kann. Das Ziel ist es, einen inklusiven Treffpunkt zu schaffen, an dem alle teilnehmen können.
– Unser Konzept ist „Gleiche Zeit, gleicher Ort, neuer Inhalt“. Alle sind willkommen, und die Teilnahme ist kostenlos, sagt Jesper Fredslund vom Verein Grüne Begegnungsstätten.

Tradition wird wieder zum Leben erweckt.
Die Parkunterhaltung, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet, baut auf einer aarhusianschen Tradition mit kostenloser Sommerunterhaltung unter freiem Himmel auf.
1948 führte die Stadt Aarhus die erste Parkunterhaltung im Botanischen Garten ein. Die kargen Nachkriegsjahre schufen das Bedürfnis nach Gemeinschaft und kostenlosen Kulturerlebnissen. Die Idee kam aus Schweden, wo ähnliche kostenlose Veranstaltungen stattfanden. Über mehr als 50 Jahre versammelten sich Tausende von Bürgern zu Musik, Gemeinschaft und Unterhaltung unter freiem Himmel.
Für den Initiator Jesper Fredslund hat die Parkunterhaltung eine besondere Bedeutung. Er erinnert sich gerne daran, wie er als Kind mit seinem Vater von Viby zum Botanischen Garten radelte, um die Sommerveranstaltungen zu erleben.
– Damals gab es weder Mobiltelefone noch eine Vielzahl von Unterhaltungsangeboten. Man traf sich im Park, hörte Musik und erlebte etwas gemeinsam. Dieses Gefühl von Nähe und Gemeinschaft hoffen wir an eine neue Generation weiterzugeben, sagt Jesper Fredslund.

Die Parkunterhaltung soll gleichzeitig dazu beitragen, die Gemeinschaft im Stadtteil Langenæs zu stärken, wo es Bedarf an verbindenden Aktivitäten und positiven Treffpunkten gibt. Der Park des MarselisborgCentrets ist so gestaltet, dass Menschen mit Gehbehinderungen, Rollator oder Rollstuhl leicht teilnehmen können, und die Veranstaltungen sind daher für alle zugänglich.
– Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen über Alter, Hintergrund und Lebenssituation hinweg zusammenkommen. Wir glauben, dass Musik und gemeinsame Erlebnisse einen Unterschied machen können. Wenn man sich auf einer Wiese trifft, seine Nachbarn grüßt und ein Erlebnis teilt, entstehen Beziehungen. Das schafft Sicherheit, Zusammenhalt und Gemeinschaft, sagt Jesper Fredslund.
