Der Fonds „Sol og Strand“ unterstützt die Einrichtung eines neuen Clubhauses für LykkeLiga
Eine Spende in Höhe von 114.000 Kronen soll dazu beitragen, Gemeinschaft, Wohlbefinden und neue Freundschaften für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen zu schaffen.
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114.000 DKK
2025
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Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen brauchen nicht nur einen Ort, an dem sie sich aufhalten können – sie brauchen einen Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen, gesehen und geschätzt werden. Davon ist die Stiftung „Sol og Strand ved Margit og Kjeld” überzeugt, die sich entschlossen hat, LykkeLiga mit einer Spende in Höhe von 114.000 Kronen für die Einrichtung eines neuen Clubhauses in Aalborg zu unterstützen.
„Wir planen hier einen coolen Loungebereich, der einladend ist und zu Gemütlichkeit und Gemeinschaft einlädt. Gleichzeitig wollen wir einen Bereich einrichten, in dem man unter anderem Ball spielen kann, erzählt Charlotte Espensen, Entwicklungsleiterin bei LykkeLiga, während sie durch das gut 800 Quadratmeter große Gebäude in der Ølgodvej 7 in Aalborg Øst führt, das LykkeLiga im Mai letzten Jahres übernommen hat.
Von außen sieht das Gebäude, in dem früher die Gewerkschaft Teknisk Landsforbund untergebracht war, vor allem wie ein anonymes Bürogebäude aus. Aber dieser Eindruck verschwindet, sobald man es betritt. Hier herrscht große Begeisterung – ebenso wie die Visionen des Teams hinter LykkeLiga.
„Unser Wunsch ist es, ein Haus zu schaffen, das Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen viel Freude und schöne Erlebnisse bietet“, sagt Charlotte Espensen mit einem Lächeln.
FOTO: LykkeLiga
Ein Ort, an dem Freundschaften wachsen können
Das Clubhaus, das den Namen „LykkeLab – Danmarks Lykkeligste Klubhus” (LykkeLab – Dänemarks glücklichstes Clubhaus) erhalten hat, soll einen Rahmen für Gemeinschaft, Bewegung und Erlebnisse für Kinder und Jugendliche bieten, die allzu oft keine Freizeitgemeinschaften haben. LykkeLab ist für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen gedacht, und alle Mitglieder der LykkeLiga sollen das Haus nutzen können. Außerdem sollen auch Wohnheime und Sonderschulen das Clubhaus nutzen können. Das Ziel von LykkeLab ist nicht nur Funktionalität, sondern auch das Gefühl, einen Ort zu betreten, an dem man etwas Besonderes ist.
– Einsamkeit und mangelndes Wohlbefinden sind für viele Kinder und Jugendliche in unserer Zielgruppe eine Tatsache. Es gibt nicht viele Treffpunkte, die speziell auf sie zugeschnitten sind, und wir möchten ihnen einen Ort bieten, an dem sie Teil einer Gemeinschaft werden und sowohl neue als auch bestehende Freunde treffen können, sagt Charlotte Espensen und fügt hinzu, dass es keine Voraussetzung ist, Mitglied der LykkeLiga zu sein, um das Haus nutzen zu können.
Es steht noch einiges an Arbeit an, bevor das Haus umgebaut ist. Das Ziel ist es, ein Clubhaus von Weltklasse zu schaffen. Daher besteht der nächste Schritt darin, einen Visionsprozess zu initiieren, an dem externe Partner beteiligt sind. Es ist noch zu früh, um zu sagen, wann das Haus vollständig fertiggestellt sein wird. Zunächst einmal kann man jedoch einen Blick hineinwerfen, wenn LykkeLiga am 15. März zu einem Fitnesslauf in Aalborg Øst einlädt – eine Veranstaltung, an der jeder teilnehmen kann.
„Hier zeigen wir das Haus Interessierten und haben unter anderem den Bürgermeister der Gemeinde Aalborg, Lasse Frimand Jensen (S), sowie professionelle Handballspieler zur Teilnahme eingeladen“, sagt Charlotte Espensen.

Mehr als nur Inventar
Bei der Stiftung „Sol og Strand“ (Sonne und Strand) von Margit und Kjeld freut sich Mitbegründerin Margit Andersen über das Projekt, das in Aalborg Øst Gestalt annimmt.
„Wenn wir ein Projekt wie LykkeLab unterstützen, geht es nicht nur um Mittel für Einrichtung und Ausstattung. Wir unterstützen einen Ort, an dem Beziehungen wachsen können und an dem Kinder und Jugendliche sich als Teil einer sinnvollen Gemeinschaft erleben können, was dazu beitragen kann, Unzufriedenheit und Einsamkeit vorzubeugen“, sagt Margit Andersen.
FAKTEN
LykkeLiga wurde 2017 von den beiden Ehepaaren Rikke Nielsen und Lars Lundsgaard sowie Charlotte und Mikael Espensen gegründet. Sie sind Eltern der Mädchen Magda und Kaya, die beide eine Entwicklungsstörung haben.
Heute ist LykkeLiga eine landesweite Sportgemeinschaft mit rund 1.600 Spielern in 85 Vereinen – darunter vier auf den Färöern und einer in Grönland – sowie mehr als 500 Freiwilligen. In nur wenigen Jahren hat LykkeLiga bemerkenswerte Ergebnisse im Kampf gegen Einsamkeit und Unzufriedenheit bei Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen erzielt.
LykkeLiga hat sich außerdem zu einem echten Exportartikel entwickelt. In Deutschland gibt es heute 40 Vereine, Norwegen hat Interesse an dem Konzept gezeigt, und unter anderem Südkorea hat sich davon inspirieren lassen und ein lokales Pendant entwickelt.
Mit LykkeLab erhält die Initiative nun auch ein physisches Zuhause, das Kinder, Familien und Fachleute zusammenbringen kann – und die Türen für noch mehr Menschen öffnet.