Die Stiftung „Sol og Strand“ unterstützt Familien mit Kindern mit Entwicklungsstörungen im Alltag
Eine Spende in Höhe von 75.000 Kronen soll sicherstellen, dass mehr Familien die notwendige Unterstützung erhalten.
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75.000 DKK
2025
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Leben
In Dänemark leben mehrere Zehntausend Kinder und Erwachsene mit einer Entwicklungsbehinderung, und viele Familien sind täglich mit den damit verbundenen Herausforderungen und Bedürfnissen konfrontiert. Es ist ein Alltag, der mehr Überblick, mehr Geduld und nicht zuletzt mehr Einsatz für die Rechte der Betroffenen erfordert. Für die Familie kann dies eine schwere und einsame Belastung sein – und deshalb braucht es einen Ort, an dem sie Unterstützung finden kann.
Aus diesem Grund hat die Stiftung „Sol og Strand“ beschlossen, Lev (den Landesverband für Menschen mit Entwicklungsstörungen) mit 75.000 Kronen zu unterstützen, um die Beratungsarbeit der Organisation für Familien zu fördern, die im unmittelbaren Umfeld mit Entwicklungsstörungen konfrontiert sind.
– Diese Spende ist für eine mitgliederbasierte Organisation wie die unsere, die in hohem Maße auf die Unterstützung durch private Spender und Stiftungen angewiesen ist, von großer Bedeutung. Konkret bedeuten diese Mittel, dass wir unser Beratungsangebot ausweiten und so sicherstellen können, dass noch mehr Familien in prekären Situationen die Unterstützung und Hilfe erhalten, die sie benötigen, sagt Marie Louise Johannesen, Geschäftsführerin von Lev.
– Für viele Familien ist es entscheidend, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Beratung zu erhalten. Das kann dazu beitragen, dass sich eine schwierige Situation nicht zu einem festgefahrenen Konflikt oder lang anhaltendem Unbehagen entwickelt. Mit dieser Spende können wir unser Beratungsangebot – sowohl die persönliche als auch die digitale Beratung – ausbauen, damit noch mehr Familien das Gefühl haben, nicht allein zu sein, sagt sie.
Die Nachfrage nach Unterstützung war im letzten Jahr größer, als Lev bewältigen konnte. Im Jahr 2025 verzeichnete die Organisation knapp 900 unbeantwortete Anrufe. Daher ist es erfreulich, dass es gelungen ist, die persönliche Beratung um 16 Stunden auszuweiten – nach den Sommerferien wird sie auf 21 Stunden erhöht.
– Darüber hinaus starten wir ein neues digitales Wissensportal, das bei Bedarf zur Verfügung steht. Hier finden Familien Antworten auf Fragen, für die nicht unbedingt ein Berater erforderlich ist. Sie erhalten unter anderem noch besseren Zugang zu Informationsmaterialien, Podcasts, Videos und Artikeln, die ihnen weiterhelfen können, erklärt Marie Louise Johannesen.

Direktør Marie Louise Johannesen glæder sig over donationen, som betyder, at flere familier kan hjælpes.
For mange familier er det afgørende at få den rigtige rådgivning på det rigtige tidspunkt. Det kan betyde, at en svær situation ikke udvikler sig til en fastlåst konflikt eller langvarig mistrivsel. Med denne donation kan vi styrke vores rådgivning – både den personlige og den digitale – så endnu flere familier oplever, at de ikke står alene, siger hun.
Die Anfragen an Lev reichen von Fragen zu Unterstützung und Rechten bis hin zu Peer-to-Peer-Gesprächen mit ehrenamtlich tätigen Angehörigen, die das Leben mit einer Entwicklungsbehinderung aus eigener Erfahrung kennen. In vielen Fällen fehlt den Familien die mentale Kraft, und die finanzielle Situation ist angespannt, weil es notwendig war, die Arbeitszeit zu reduzieren oder ganz mit der Arbeit aufzuhören.
– Wir stellen fest, dass viele Familien Schwierigkeiten haben, mit einem Kind mit Entwicklungsbeeinträchtigung einen geregelten Alltag zu gestalten. Dies kann sich auf den Beruf oder das Familienleben beziehen. Über unsere sozialpädagogische Beratung versuchen wir herauszufinden, wie wir dazu beitragen können, ihre Lebensbedingungen so zu verändern, dass es der ganzen Familie gut geht. Das kann zum Beispiel darin bestehen, ihnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte in Bezug auf Entlastung, Verdienstausfall usw. zu helfen, erzählt Marie Louise Johannesen.
Lev wurde 1952 gegründet und setzt sich seit mehr als 70 Jahren dafür ein, Menschen mit Entwicklungsstörungen und ihren Familien bessere Rechte und Lebensbedingungen zu sichern.