Freiraum und Gemeinschaft für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche in Aarhus und Odense
Die Stiftung „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld spendet 25.000 Kronen an die Clubs des Jugendrotkreuzes in Kinder- und Jugendheimen, wo untergebrachte Kinder und Jugendliche neue Erfahrungen sammeln, Beziehungen aufbauen und ihr Wohlbefinden stärken können.
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25.000 DKK
2025
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Rotes Kreuz für Jugendliche
Wenn der Alltag von schwierigen Umständen geprägt ist, kann ein Ort der Geborgenheit und Gemeinschaft einen spürbaren Unterschied machen. Mit einer Spende in Höhe von 25.000 Kronen unterstützt die Stiftung „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld die Freizeit- und Erlebnisclubs des Jugendrotkreuzes in Løkkehus in Odense sowie in Toppen und Skovkanten in Aarhus.
– Das Jugendrotkreuz wird zu 100 Prozent aus Stiftungsmitteln finanziert. Deshalb sind Spenden wie diese für unsere Arbeit und für unsere Möglichkeiten, Aktivitäten für Kinder und Jugendliche zu organisieren, von entscheidender Bedeutung, sagt Ida Seest Dam, leitende Programmberaterin beim Jugendrotkreuz.
Kinder und Jugendliche, die in Kinder- und Jugendheimen leben, sind außerhalb ihres Elternhauses untergebracht, weil ihre Lebenssituation besondere Maßnahmen und Unterstützung erfordert. Dies kann auf soziale Herausforderungen, Unzufriedenheit oder komplexe Probleme in der Familie zurückzuführen sein.
– Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, die nicht in einer Pflegefamilie untergebracht werden können. Hier leben einige der schutzbedürftigsten Kinder und Jugendlichen des Landes, sagt Ida Seest Dam.

Derzeit gibt es in Dänemark 10 Kinder- und Jugendheime, und im Laufe des kommenden Jahres sollen drei weitere eröffnet werden.
In den Heimen genießen die Kinder und Jugendlichen einen sicheren Alltag mit pädagogischer Betreuung, doch vielen fehlt es nach wie vor an einem ganz normalen Jugendleben. Genau deshalb sind die Freizeit- und Erlebnisclubs so wichtig.
Die Vereine werden von jungen Freiwilligen geleitet, die alle das gemeinsame Ziel haben, etwas für andere zu bewegen.
– Unser Schwerpunkt liegt darauf, sichere und herzliche Gemeinschaften mit Freiwilligen zu schaffen, die aus eigenem Antrieb dabei sind. In den Vereinen können Kinder und Jugendliche Teil einer Gemeinschaft mit Gleichaltrigen werden. Sie sammeln positive Erfahrungen, stärken ihre sozialen Kompetenzen und erhalten die Möglichkeit, eine normalere Kindheit und Jugend zu erleben, sagt Ida Seest Dam.
Das Jugendrotkreuz hat etwa 80 junge Freiwillige, die in den verschiedenen Wohnheimen Aktivitäten und Unternehmungen organisieren. Das reicht von einem Kinobesuch und kreativen Workshops bis hin zum gemeinsamen Kochen und gemütlichen Beisammensein im Wohnheim.
– Die Kinder und Jugendlichen, die in den Heimen leben, verfügen oft nur über ein spärliches soziales Netzwerk und sind von professionellen Beziehungen umgeben. In den Clubs treffen sie auf junge Menschen, die sich freiwillig engagieren, weil sie Lust dazu haben – und das macht einen großen Unterschied, erzählt Ida Seest Dam.
Auch wenn die Hauptaufgabe der Vereine darin besteht, schöne Erlebnisse zu schaffen, legen die Freiwilligen auch Wert auf Schulbildung und Ausbildung. Heute absolvieren nur etwa elf Prozent der in Pflege untergebrachten Kinder und Jugendlichen die Abschlussprüfung der Grundschule, erklärt Ida Seest Dam.
– Manche haben nach schlechten Erfahrungen in der Schule das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten verloren. Wir versuchen, lernfördernde Aktivitäten zu entwickeln und ihr Selbstwertgefühl zu stärken, damit sie wieder daran glauben, dass sie eine Ausbildung abschließen können, sagt sie.
Auch für die Einrichtungen sind die Freizeit- und Erlebnisclubs von großer Bedeutung. Angesichts knapper finanzieller Mittel kann es schwierig sein, Aktivitäten und Erlebnisse außerhalb der Einrichtung zu priorisieren.
– Vom Personal hören wir, dass unsere Clubs ein Gewinn sind. Die Freiwilligen können mit den Kindern und Jugendlichen ausgehen – ins Café, ins Theater oder ins Kino. Das wird zu einer Art Übungsfeld, auf dem sie üben können, Teil der Gesellschaft zu sein. Für viele werden die Freiwilligen zu einem wichtigen Sprungbrett für ein Leben außerhalb der Einrichtung, sagt Ida Seest Dam.