Geld aus dem Fonds: Jetzt wird es einfacher für Freiwillige, die beliebte Fahrrinne zu markieren
Der Naturhafen Sønderho zieht jährlich viele Freizeitsegler, Kajakfahrer und Leute auf SUP-Boards an, die die schöne Natur genießen, die das Marschland auf der Ostseite von Fanø prägt.
Nach 12 Jahren unermüdlicher Arbeit, um den verlandeten Hafen Sønderho wiederherzustellen, konnte der Unterstützungsverein 2021 sich darüber freuen, dass die Bemühungen Früchte getragen haben.
Heute ist der Hafen zu einem echten Anziehungspunkt und einem Ausflugsziel für viele Bewohner und Sommergäste geworden. Nach der Wiedereröffnung des Hafens gab es 50.000 Besucher, und 2022 waren es etwa 60.000 Gäste bei Fanøs bekanntem Wahrzeichen, Børsen.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Sicherheit gewährleistet ist, und deshalb verbringen Freiwillige vom Unterstützungsverein Hafen Sønderho jedes Jahr zahlreiche Stunden damit, die Fahrrinne zu markieren.
– Sicheres Segeln im Wattenmeer setzt voraus, dass die Fahrwasser in den befahrbaren Gezeitenrinnen markiert werden, damit man den Weg finden kann, erzählt Brian Schmidt Nielsen, der Vorsitzende des Unterstützungsvereins Hafen Sønderho.
Früher fand diese Arbeit von einem Boot aus statt, das die Freiwilligen hinter sich herzogen. Das kann anstrengend sein, denn es handelt sich um eine Strecke von sechs bis sieben Kilometern, und oft gibt es starke Strömungen.
Jetzt wird es jedoch möglich sein, mit einem Boot zur Aufgabe zu fahren – die Sonne und Strand Stiftung bei Margit und Kjeld hat nämlich 9.000 Kronen für den Kauf eines Außenbordmotors bewilligt.
– Das ist eine Spende, die riesigen Nutzen bringt, und wir sind sehr dankbar – mit diesem Geld können wir einen gebrauchten Motor kaufen, der in gutem Zustand ist, und damit wird es einfacher, herumzufahren und zu markieren, sagt Brian Schmidt Nielsen, der mit dem Segeln aufgewachsen ist.
Er bekam sein erstes Boot im Alter von sechs Jahren und lernte anschließend, im Wattenmeer zu segeln, und der Unterstützungsverein sieht es gerne, dass zukünftige Generationen die gleiche Möglichkeit bekommen.
– Wir haben ein Naturjuwel direkt vor der Tür, und es erwärmt mein altes Seglerherz, dass so viele die Möglichkeit nutzen, die Landschaft vom Wasser aus zu genießen, sagt er.