Geld aus dem Fonds: Jetzt wird es für Freiwillige einfacher, beliebte Segelrouten zu markieren
Der Naturhafen Sønderho zieht jedes Jahr viele Freizeitsegler, Kajakfahrer und SUP-Board-Fans an, die die wunderschöne Natur der Marschlandschaft auf der Ostseite von Fanø genießen.
VERLIEHEN
9.000 DKK
2023
Erfahren Sie mehr über
Hafen von Sønderho
Nach 12 Jahren unermüdlicher Arbeit zur Wiederherstellung des versandeten Hafens von Sønderho konnte sich der Förderverein 2021 darüber freuen, dass seine Bemühungen Früchte getragen hatten.
Heute ist der Hafen ein beliebtes Ausflugsziel für viele Einwohner und Sommergäste. Nach der Wiedereröffnung des Hafens gab es 50.000 Besucher, und im Jahr 2022 kamen rund 60.000 Gäste zu Fanøs bekanntem Wahrzeichen, der Börse.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Sicherheit gewährleistet ist. Deshalb verbringen Freiwillige der Sønderho Havn Støtteforening jedes Jahr mehrere Stunden damit, die Fahrrinne zu markieren.
„Sicheres Segeln im Wattenmeer setzt voraus, dass in den befahrbaren Gezeitenrinnen Bojen gesetzt werden, damit man den Weg finden kann“, erklärt Brian Schmidt Nielsen, Vorsitzender des Fördervereins für den Hafen von Sønderho.
Früher wurde diese Arbeit von einem Beiboot aus durchgeführt, das die Freiwilligen hinter sich herzogen. Das kann anstrengend sein, denn es handelt sich um eine Strecke von sechs bis sieben Kilometern, und oft gibt es starke Meeresströmungen.
Jetzt wird es jedoch möglich sein, zur Aufgabe zu fahren – die Stiftung „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld hat nämlich 9.000 Kronen für den Kauf eines Außenbordmotors bewilligt.
„Das ist eine Spende, die uns sehr hilft, und wir sind sehr dankbar dafür. Mit diesem Geld können wir einen gebrauchten Motor in gutem Zustand kaufen, der uns das Fortkommen und Markieren erleichtert“, sagt Brian Schmidt Nielsen, der mit dem Segeln aufgewachsen ist.
Er bekam seine erste Jolle im Alter von sechs Jahren und lernte anschließend, im Wattenmeer zu segeln. Der Förderverein möchte, dass auch künftige Generationen diese Möglichkeit haben.
„Wir haben ein Naturjuwel direkt vor der Haustür, und es freut mein altes Seglerherz, dass so viele Menschen die Möglichkeit nutzen, die Landschaft vom Meer aus zu genießen“, sagt er.