Geld für Erlebnisse für krebskranke Kinder und ihre Familien.
Eine Spende in Höhe von 15.000 Kronen von der „Stiftung Sonne und Strand von Margit und Kjeld” ermöglicht es dem Verein „Familien mit krebskranken Kindern”, Lichtblicke in der oft schwierigen Situation zu schaffen, in der sich Familien mit lebensbedrohlicher Krebserkrankung befinden.
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15.000 DKK
2024
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Vereinigung Familien mit krebskranken Kindern
Das Geld hat dazu beigetragen, dass rund 320 Kinder und Erwachsene einen Ausflug in den Jyllands Park Zoo und den Jesperhus Feriepark machen konnten.
„Es handelt sich um Erlebnisse, die für Familien mit einem krebskranken Kind die Welt bedeuten“, erzählt Charlotte Kastbjerg von der Vereinigung, die im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern konnte.
Der Verein, der etwa 3000 Mitglieder hat, bietet Unterstützung und Hilfe im weitesten Sinne. Die Familien können unter anderem rechtliche und soziale Beratung in Anspruch nehmen, und es werden Thementage für Großeltern und für Familien, die ein Kind verloren haben, veranstaltet. Der Verein vergibt Stipendien an Familien mit todkranken Kindern und organisiert Ausflüge, bei denen die Familien Gleichgesinnte treffen können.
„Wir veranstalten etwa 60 Events pro Jahr, was dank der Unterstützung von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen möglich ist“, sagt Charlotte Kastbjerg.
Laut der Vereinigung erkranken jedes Jahr 160 Kinder unter 14 Jahren an Krebs, was erhebliche Folgen für das kranke Kind, die Eltern und eventuelle Geschwister hat.
– Oft ist Krebs mit langen Krankenhausaufenthalten verbunden, was bedeutet, dass es für die Familien unmöglich ist, einen normalen Alltag aufrechtzuerhalten. Wenn sie an einem Ausflug oder einer Veranstaltung teilnehmen, können sie die Krankheit für eine Weile vergessen – soweit dies möglich ist – und sie haben die Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen, in dem sie sich gegenseitig unterstützen können, sagt Charlotte Kastbjerg.
Der Verein arbeitet mit den vier Kinderkrebsstationen des Landes zusammen und liefert unter anderem Bücher, Teddybären, Malbücher und andere Dinge, die während eines Krankenhausaufenthalts für Abwechslung sorgen können. Darüber hinaus verfügt der Verein über eine Gruppe von Freiwilligen, die selbst Krebserkrankungen aus nächster Nähe erlebt haben. Alle zwei Wochen besucht das sogenannte „Træffer-Team” das Universitätsklinikum Aarhus, wo die Freiwilligen ihre eigenen Erfahrungen teilen und über die Herausforderungen berichten, die entstehen, wenn eine Familie von Krebs betroffen ist.
„Die Freiwilligen helfen außerdem dabei, ein Netzwerk unter den Eltern der hospitalisierten Kinder aufzubauen und einen Rahmen zu schaffen, in dem die Eltern ihre Sorgen teilen können, die unweigerlich aufkommen, wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt“, sagt Charlotte Kastbjerg.