Nach zwei Jahren Arbeit ist es vollbracht: Das Wahrzeichen von Nr. Lyngby wurde mit einer großen Feier eingeweiht.
Mit Unterstützung unter anderem durch den Fonds „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld ist es gelungen, einen bedeutenden Teil der Identität von Nr. Lyngby für die Zukunft zu sichern.
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Nr. Lyngby Bürgervereinigung
Ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Stadt wurde neu belebt, als die ikonische Glocke und der Glockenstuhl auf dem Lyngby Gl. Kirkegård am 20. Juli eingeweiht wurden.
„Vor zwei Jahren haben wir mit dem Projekt begonnen, und nun ist der Tag gekommen, an dem wir die restaurierte Glocke und den Glockenturm einweihen können. Das ist ein großer Tag, der mit einer rauschenden Feier begangen werden soll“, sagt Søren Bangsø, Vorsitzender der Bürgervereinigung Nr. Lyngby, die die treibende Kraft hinter dem Renovierungsprojekt ist.

Mit Hilfe von Stiftungen und großem lokalem Engagement ist es der Bürgervereinigung gelungen, rund eine Viertelmillion Kronen für die umfassende Restaurierung des historischen Denkmals zu sammeln – ein Projekt, das tief in der Kultur und Natur des Ortes verwurzelt ist und für die Region von großer Bedeutung ist.
„Die Glocke und der Glockenturm sind zu einem wichtigen Teil der Identität und Geschichte von Nr. Lyngby geworden. Sie sind eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Region und liegen direkt am Nordseeufer. Wir halten es für wichtig, dieses Wahrzeichen zu erhalten, das von allen drei Zufahrtsstraßen aus zu sehen ist“, erklärt Søren Bangsø.

Historisches Wahrzeichen
Die erste Glocke für die Lyngby Kirche, die Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde, wurde 1647 gekauft. Sie wurde 1872 durch eine andere Glocke ersetzt, die in einem deutschen Stahlwerk hergestellt wurde.
Nachdem die Lyngby-Kirche 1913 weiter ins Landesinnere verlegt worden war, blieb der Glockenturm auf dem ursprünglichen Friedhof stehen. Doch 2017 läuteten buchstäblich die Alarmglocken – der alte Turm stand gefährlich nahe am Rand der Klippe, wo das Meer Jahr für Jahr die Landschaft abträgt.
Die Bürgervereinigung ließ es daher in den südöstlichen Teil des Friedhofs versetzen und übernahm gleichzeitig die Verantwortung für die Instandhaltung und Erhaltung.
„Wir sind dankbar für die Unterstützung, die das Projekt erfahren hat. Wir haben viele Instanzen durchlaufen, um das Projekt zu realisieren, und überall sind wir auf große Entgegenkommen und Wohlwollen gestoßen – nicht zuletzt war der Kirchenvorstand von Lyngby Kirche eine große Hilfe“, sagt Søren Bangsø.
Vor Beginn der Renovierungsarbeiten befand sich die Konstruktion des Turms in einem sehr schlechten Zustand und die Glocken waren außer Betrieb. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit Bundgaard’s Tømrer og Snedker ApS und Dansk Kirkeklokketeknik A/S ein detailliertes Projekt ausgearbeitet. Das Ergebnis ist eine neue, funktionsfähige Glocke mit modernen Lagern – und ein Turm in solider und respektvoller historischer Ausführung.
„Es war spannend, an der Umsetzung des Projekts mitzuwirken, und jetzt haben wir ein Wahrzeichen, das für viele Jahre gesichert ist“, sagt Søren Bangsø, ehemaliger Architekt.
Einweihung mit Klang und neu gegründeter Glockengilde
Der neue Glockenturm wurde im Rahmen der Einweihung offiziell in Betrieb genommen, zu der viele Menschen gekommen waren, um diesen Tag zu feiern.
„Wir finden, dass wir ein wirklich schönes Programm zusammengestellt hatten, unter anderem mit einer Einweihungsrede von Pfarrerin Gitte Lykke, der Aufführung eines neuen Glockenliedes (Anm. d. Red.: Volkslied) durch den lokalen Musiker und dem Brønderslev Harmoniorkester, das für Unterhaltung sorgte“, erzählt Søren Bangsø.
Ein besonderer Höhepunkt war die Vorstellung des neu gegründeten Nr. Lyngby Klokkelaug, das aus drei lokalen „Glöcknern” besteht. Sie werden künftig die Glocke gemäß den Richtlinien des Kirchenministeriums läuten, was durchaus zu einem Ereignis werden könnte, das Aufmerksamkeit erregt.
„Die Mitglieder der Glockengilde wurden mit Hüten und Umhängen ausgestattet, die sie tragen, wenn sie die Glocke läuten“, sagt Søren Bangsø.

Die Mittel für das Renovierungsprojekt stammen von der A.P. Møllerske Støttefond, der Sparekassen Danmark Fonden Vendsyssel, der Gemeinde Hjørring (Matching-Mittel), der Nord Energi Fonden, der Fonden Sol og Strand ved Margit og Kjeld, Super Brugsen Løkken und Lions Løkken.