Spende ermöglicht gewünschten Hospizbesuch
Brustkrebsverein zu Besuch im Hospiz Vangen.
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5.000 DKK
2025
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Brustkrebsvereinigung
„Wir hatten Tränen in den Augen, als wir erfuhren, dass wir eine Spende in Höhe von 5.000 Kronen erhalten würden“, erzählt eine sehr dankbare Jette Gaarn, Mitglied des Vorstands der Brustkrebsvereinigung Kreds Nordjylland.
Für die Stiftung „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld ist nicht die Höhe des Betrags entscheidend, sondern der Unterschied, den er bewirken kann. Und bei einer ehrenamtlich geführten Patientenvereinigung wie der Brustkrebsvereinigung machen sich 5.000 Kronen im täglichen Betrieb deutlich bemerkbar.
„Das entspricht dem gesamten Jahresbudget unseres Vereins. Deshalb ist diese Spende für uns von enormer Bedeutung, da wir auf Stiftungsgelder, Mitgliedsbeiträge und private Spenden angewiesen sind“, sagt Jette Gaarn.

Nina Sperling und Jette Gaarn freuen sich über die Spende, die zwei Besuche im Hospiz Vangen ermöglicht.
Die Spende der Stiftung „Sol og Strand“ von Margit und Kjeld ist für zwei Besuche im Hospiz Vangen in Nørresundby vorgesehen – ein Ort, den viele Mitglieder des Vereins schon lange besuchen wollten. Der erste Besuch hat bereits stattgefunden, der nächste ist für das Frühjahr geplant.
„Es war ein sehr bereichernder und bewegender Besuch. Es herrscht eine warme, vertraute und einnehmende Atmosphäre, und man spürt deutlich, dass man als Angehöriger die Möglichkeit hat, mit dem Kranken zusammen zu sein – anstatt als Pflegepersonal zu agieren“, erzählt Jette Gaarn.
Die Brustkrebsvereinigung wurde 1999 gegründet und setzt sich seitdem dafür ein, dass Brustkrebspatientinnen in Dänemark eine schnelle und präzise Diagnose, eine spezialisierte Behandlung und eine wirksame Rehabilitation erhalten. Die nordjütische Abteilung der Vereinigung zählt rund 200 Mitglieder und dient als unverbindlicher Treffpunkt für Menschen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.
– Hier können wir sowohl ernste als auch leichter Themen besprechen. Uns allen gemeinsam ist, dass die Krebsdiagnose uns eine andere Lebenseinstellung gegeben hat und wir uns ineinander spiegeln können. Für mich bedeutet es sehr viel, Teil dieser Gemeinschaft zu sein – ich bin immer gut gelaunt, wenn wir zusammen waren, sagt Jette Gaarn, bei der 2021 Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie unterzog sich einer brusterhaltenden Operation und erhielt anschließend eine Chemotherapie und Strahlentherapie. Heute ist sie krebsfrei, lebt aber mit den Spätfolgen der Behandlung.
Der Verein organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die auf den Wünschen der Mitglieder basieren – von Fachvorträgen über Wellness-Abende bis hin zu Besuchen in Sinnesgärten.
„Wir haben unter anderem einen Abend mit Tine Kalstrup vom Kalstrup Livstilshus in Blokhus veranstaltet, die selbst Brustkrebs hatte. Tine ist Styling-Coach und gab uns wertvolle Tipps zu Stil und Kleidung. Es war ein fantastischer Abend, den wir gerne wiederholen möchten“, sagt Jette Gaarn.
Neben den gemeinschaftsfördernden Aktivitäten setzt sich der Verein auch dafür ein, den Fokus unter anderem auf die Spätfolgen einer Krebserkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten der Zukunft zu richten.
„Jede siebte Frau erkrankt an Brustkrebs, daher ist dies ein äußerst wichtiger Bereich. Es bedeutet mir sehr viel, Teil der Arbeit des Vereins zu sein – es gibt mir ein gutes Gefühl, etwas bewirken zu können – sowohl für derzeitige als auch für zukünftige Patientinnen“, sagt Jette Gaarn.
Laut der Brustkrebsvereinigung haben fast 76.000 Menschen in Dänemark eine Brustkrebsdiagnose. Jedes Jahr erhalten etwa 5.000 Frauen (das entspricht 1 von 8 Frauen) und 45 Männer diese Diagnose. 1.200 Brustkrebspatienten erleiden einen Rückfall (metastasierender Brustkrebs).